Ultraleichtausbildung (SPL-F)
Wollen Sie auch einmal selbst unabhängig von Thermik und Aufwinden durch die Gegend fliegen oder am Bodensee einen Kaffee geniesen? Dann ist der Sportflug für Sie interessant!Sie müssen kein eigenes UL besitzen und durch einen spritsparenden Motor, der zudem noch mit Super-Plus betankt wird, ist das UL-Fliegen günstiger als mit einem schweren Flugzeug. Einziger Nachteil, Sie können max. einen Passagier mitnehmen. Der Name Ultraleicht kommt daher, dass das max. Abfluggewicht 475,5 kg nicht überschreiten darf.
Doch um einmal erfolgreich und legal durch die Lüfte schweben zu können und zu dürfen, ist eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Erwerb der Sportpilotenlizenz (SPL) Grundvoraussetzung.
Die Ausbildung erfolgt von Frühjahr bis Herbst auf einer vereinseigenen Maschine mit ehrenamtlichen Fluglehrern aus dem Verein. In der Regel dauert die Ausbildung ein bis zwei Jahre und beinhaltet eine theoretische und eine abschließende praktische Prüfung. Nach Scheinerwerb muss die erworbene Sportpilotenlizenz alle 5 Jahre verlängert werden.
Alle Daten im Überblick:
Mindestalter:
Mindestalter für Ausbildungsbeginn 16 Jahre
Lizenzerteilung ab 17 Jahren (das ist vor dem Führerschein!)
Lizenz muss alle 5 Jahre verlängert werden
Unterlagen/Urkunden/Zeugnisse:
ärztliches Tauglichkeitszeugnis eines Fliegerarztes (Tauglichkeitsklasse 2)
polizeiliches Führungszeugnis (Typ N)
Erklärung über schwebende Strafverfahren
Nachweis "Sofortmaßnahmen am Unfallort"
Kopie vom Personalausweis oder Reisepass
Passbild
Praxis:
freiwillige Schulung jedes Wochenende auf dem Flugplatz
mind. 30 Flugstunden, davon 5 im Alleinflug
Starts und Landungen auf verschiedenen Flugplätzen
mind. 2 Überlandflüge > 200km (mit Zwischenlandung)
theoretische und praktische Einweisung in besondere Flugzustände und in das Verhalten bei Notfällen
Theorie:
60-stündige Theorieausbildung mit abschließender Prüfung in den Fächern
Luftrecht
Navigation
Meteorologie
Flugfunk
Technik
Verhalten in besonderen Fällen
Menschliches Leistungsvermögen (human factors)
Pyrotechnische Einweisung
Prüfungen:
Theoretische Prüfung
Praktische Prüfung